Zum Inhalt

Kleine Babys sind so süß…

…wobei hier natürlich ein ganz spezielles Baby gemeint ist wie ihr Euch sicher denken könnt;-) Es geht nämlich um mein brandneues „RME Babyface Blue“ das Audiointerface, das ich mir kürzlich zugelegt habe. Ich find das Ding so dermaßen genial, dass ich doch gleich mal ein paar Zeilen darüber schreiben muß;-)

Erst mal fällt schon das Bild der Verpackung ins Auge und zaubert einem unwillkürlich ein Schmunzeln ins Gesicht. Das mag vielleicht auch an den Erinnerungen an die frischgebackenen Vaterfreuden liegen, die bei mir zwar schon knapp 16 Jahre zurückliegen, allerdings nichts vom damaligen Zauber verloren haben. Wer selber schon mal so einen kleinen Wurm sein eigen nennen durfte, wird sicherlich wissen was ich meine:-)

Naja, das hier soll also auch ein besonderes Baby sein, so wird es jedenfalls von der Verpackung suggeriert. Der Eindruck ist den Leuten von RME jedenfalls schon mal gelungen. Ob das Baby auch hält was es verspricht werd ich gleich erfahren. Nach dem Öffnen der Verpackung kommt eine schöne kleine Tasche zum Vorschein, in der das Babyface selber und diverse Kabel zum Vorschein treten. Das Gerät wirkt echt super solide und sehr wertig. Tolle Verarbeitung und ein edles Aussehen lassen meine Augen gleich in eine Art  „Strahlemodus“ schalten:-) Eine Kurzanleitung für die schnelle Inbetriebnahme des Babys liegt auch gleich bei. Da ich von Natur aus ungeduldig bin was neue Gerätschaften angeht (was nicht immer von Vorteil ist), hab ich die Anleitung kurz überflogen und dann ging’s auch schon los. Einfach nur einstecken und den Treiber installieren – fertig, so wird die Sache da im Kurzen dargestellt und wirklich, so war es auch. Die Treiber sind im Handumdrehen installiert (bei mir noch WinXP) und das Gerät verrichtet quasi „out of the box“ seinen Dienst:-)

Der erste Eindruck war jedenfalls schon mal unglaublich gut und auch der Sound der aus den angeschlossenen Hörern an mein Ohr durchdrang macht das Strahlen in meinen Augen nochmal etwas leuchtender. Da liegt doch schon mal eine ganz eigene Ära zwischen der Onboard-Soundkarte und dem Babyface. Selbst der Pegel ist soweit ausreichend. Das war eigentlich die größte Befürchtung die ich hatte. Mal sehen wie sich das Ding dann in einer Recordingsituation schlägt. Bis hierher bin ich jedenfalls restlos begeistert:-)

Als nächstes spiele ich einfach nur so ein wenig mit den Möglichkeiten. Da ist das „RME TotalMix FX“ als Schaltzentrale, das sehr intuitiv und aufgeräumt wirkt. Schnell sind Effekte auf die Spuren gelegt und auch das Routing schein im Prinzip ganz einfach zu funktionieren. Erreichen möchte ich letztlich einfach einen Monitorweg, der in der Lautstärke gesondert angepasst, und mit Effekten versehen werden kann. Mehr muß es für’s Erste gar nicht sein und das ist schon mal ganz einfach umzusetzen. Es lassen sich auch mehrere Einstellungen abspeichern, was auch ne gute Sache ist, so kann ich für verschiedene Anwendungen immer sofort wieder ein passendes Preset abrufen, ohne immer wieder von vorne anfangen zu müssen.

Fazit: Das Babyface ist für mich jeden Cent wert. Ich mag das Teil und ich freu mich alles was daraus resultiert wachsen zu sehen. Das dürfte auch in Zukunft nicht schwer fallen, denn das Babyface ist per ADAT erweiterungsfähig auf insgesamt 22 Kanäle. Sehr erwachsen ist er schon der kleine Wicht;-)

Published inStudioequipment

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar