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HOFA-College Workshop – Hitanalyse, Harmonielehre und Arrangement



Am Donnerstag 21.03.2013 war mal wieder Workshop-Tag im HOFA-College. Diesmal lautete das Thema „Hitanalyse, Harmonielehre und Arrangement“. Ein Thema auf das ich sehr gespannt war, da schon länger das Bedürfnis in mir gärt endlich mal einen eigenen Song zu schreiben. Naja, ich hab ja eigentlich schon mal einen geschrieben, aber das ist bestimmt schon mehr als 20 Jahre her. Der Song hieß „Im Herzen der Gefühle“ und war ne richtige Schlagerschnulze. Wir haben das Ding aber lange Live gespielt und es gab sogar ein paar Fans dafür;-) Vielleicht hätte ich damals weitermachen sollen und ich wär vielleicht ein richtiger Schlagerstar geworden:-)

Aber zurück zum Workshop, der diesmal von Jonas Schira abgehalten wurde. Wir fingen erstmal mit etwas Theorie an. So ganz allgemeine Sachen eben, wie Akkorde und deren Aufbau. Ich kenn mich da zuwenig aus, deshalb geh ich auch nicht näher darauf ein. Super cool war dann aber die Sache mit den „Four Cord Songs“. Zieht Euch dazu einfach mal folgendes Video rein. Ihr werdet zusammenbrechen, ich schwörs Euch:-))

 

 

Na, zuviel versprochen:-)  Da entsteht doch gleich mal der Eindruck, dass ein Song im Prinzip alles andere als ein Hexenwerk ist. Naja, ganz so einfach ist es sicher nicht, aber es ist vieles einfach nur grundsolides Handwerk und keine Zauberei. Wir haben im Verlauf des Tages einige bekannte und erfolgreiche Songs analysiert, wie z.B. „Geboren um zu Leben“ von Unheilig und nebenbei so einige beeindruckende Kniffe kennengelernt wie gute Produktionen im Prinzip funktionieren. Es gibt sogar Elemente in einem Arrangement, die gezielt das Unterbewußtein des Hörers aktivieren und das sogar ziemlich erfolgreich. So quasi NLP für den Hörer;-) Wir haben gelernt wie man Spannungen aufbauen kann und wie man den Hörer den ganzen Song hindurch bei Laune hält, so dass der Song nie langweilig wird. Es waren auch einige Ansätze dabei, die eigentlich so gar nicht normal sind, aber gezielt an der richtigen Stelle eingesetzt hauen die einen schlichtweg vom Hocker.
Weiterhin haben wir auch einige klassische Parts in Popsongs gefunden die einfach nur ganz frech in den Song reinkopiert wurden. Jede Menge Inspiration und der Tag war mal wieder viel zu schnell vorbei!

Ich für mich bin jetzt jedenfalls hochmotiviert einfach auch mal (wieder) einen eigenen Song zu schreiben. Ich habe mich schon zu einem Harmonielehre-Kurs angemeldet und ich denke ich lade mir jetzt  auch gleich mal eine Drumspur in meine DAW, damit wären schon mal die ersten Schritte getan…

bis dann

Hans

Published inAllgemeinWorkshops

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