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Eine anständige Abhörumgebung muß her…

In letzter Zeit verbringe ich zeimlich viel Zeit mit meinen Trainingsmixen. So langsam werden die Projekte auch immer umfangreicher und der Einsatz von Plugins entsprechend höher. Mein altes gut gedientes Toshiba „Satellite Pro“ kommt jetzt langsam echt an seine Grenzen. Ich hab kürzlich erst ein schönes iMac mit 27,5″ Bildschirm gesehen, das will ich haben, aber dazu fehlt mir im Moment leider das nötige Kleingeld:-(.

Viel schlimmer find ich aber im Moment noch, daß ich keine anständige Abhöre in einer akustisch optimierten Umgebung habe. Das macht sich dann dadurch bemerkbar, dass ich erst mal primär auf meinem AKG 141 Kopfhörer mische und dann im Anschluß wie ein verrückter durchs ganze Haus renn und mir den jeweiligen Mix auf allen möglichen im Haushalt verfügbaren Geräten anhöre. Mein MP3-Player, das Radio im Bad, der Player in der Küche und schließlich auch noch im Auto und überall soll das Stück ja schließlich auch klingen;-) Echt anstrengend ist das. Ich habe also beschlossen, dass ich daran was ändern muß und mir jetzt eine Regie zulegen werde.

Aus dem Grund bin ich im Moment damit beschäftigt meinen Proberaum so umzubauen, dass ich einerseits einen Bereich für eine vernünftige Regie bekomme und andererseits Platz für Aufnahmen und was die größte Herausforderung darstellt, auch noch einen Bereich für mein wunderschönes 25 Jahre altes DW Set, das jetzt von meinem Sohn gespielt wird:-) Ich brauche also quasi 3 Räume in einem und all das soll einerseites flexibel sein und andererseits trotzdem akustisch getrennt und einigermaßen vernünftig optimiert.

Ich habe den Raum also in drei Bereiche eingeteilt. Vorne steht mein Schlagzeug. Den Bereich werde ich mit einem schweren Akustikvorhang abtrennen. Ich hoffe nur dass das auch ausreicht, denn so ein Schlagzeug hat schon eine Menge Eigenresonanzen, die es einzugrenzen gilt. Wenn das alleine nicht hilft muß ich mir halt noch was anderes einfallen lassen;-) Die eigentliche Regie wird im hinteren Drittel entstehen. Diesen Bereich trenne ich mit Basotect Dämmplatten ab, die ich billig aufgetrieben habe. Da hab ich eine ganz eigene Konstruktion entwickelt, die ich hier noch gesondert vorstellen werde. Somit hab ich gleichzeitig den Raum abgetrennt und auch gut bedämpft. In die Ecken kommen dann noch handelsübliche Steinwolle-Pakete um den Bassbereich noch in den Griff zu bekommen. In der Mitte bleibt also ein Bereich übrig, der auf der einen Seite durch den Vorhang und auf der anderen Seite durch das Basotect abgetrennt wird. Vermutlich werd ich noch versuchen einige Diffusoren zu integrieren, damit nicht alles komplett tot ist, aber es wird sich zeigen wie das dann funktioniert. Alles in allem glaube ich aber dadurch eine ganz praktische Lösung zu bekommen, die vor allem bezahlbar bleibt!

Als nächstes stehen dann natürlich auch noch Messungen an. Dazu aber dann mehr wenn es denn soweit ist.

 

 

Published inAkustik

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