Zum Inhalt

Monat: Juli 2012

Goldene Ohren oder “The Legend of Golden-Ears” – Teil 8

…na, so langsam aber sicher ordentlich verwirrt?;-) Kein Wunder, das ganze Thema kann einem schon mächtig zusetzen. Auch ich schlag mich damit schon seit geraumer Zeit herum, aber eines solltest Du auf keinen Fall: AUFGEBEN!!

Glaub mir, ich war schon einige Male am Rand der Verzweiflung. Trotzdem läßt es mich einfach nicht los! Es ist einfach schön wenn man nach und nach den Erfolg seiner Bemühungen spürt. Vielleicht nicht immer ganz klar, aber doch so nach und nach. Sehr subtil, aber dennoch präsent. Jeden Tag ein kleines Stückchen mehr. Du hörst ein Lied im Radio und und auf einmal wird Dir ganz klar – das ist ein Plate-Hall, der da zur Anwendung kommt, der dürfte so um die 2,5 Sekunden Nachhallzeit haben. Vorher war mir nicht mal bewußt, dass da überhaupt ein Hall ist. Hey, die Bassdrum hat aber einen ziemlich präsenten Anteil bei rund 2,5kHz. Das gibt Ihr einen schönen Kick. Die Snare klingt mit diesem kurzen Ambience, der an einen Flur erinnert, richtig schön offen und die Kompression in der Overheadspur läßt das Drumset sehr groß, druckvoll und räumlich klingen. Plötzlich fällt einem alles wie Schuppen von den Augen. Nicht sofort, aber immer mehr! Das ist ein tolles Gefühl und ich genieße es in vollen Zügen wann immer es sich einstellt:-)

Goldene Ohren oder “The Legend of Golden-Ears” – Teil 7

Mit dem heutigen Blogartikel, möchte ich Euch über meine Übungsarbeit mit Frequenzen erzählen. Ich habe  im Sommer 2011 angefangen gezielt an Frequenzen zu arbeiten und zieh das seither weitestgehend auch recht konsequent durch. Arbeiten tu ich mit all den Tools, die ich im letzten Beitrag schon vorgestellt hatte. Angefangen habe ich mit dem CD-Set „Golden Ears“, welches von Anfang an eine sehr gute Arbeitsweise vorgibt, die ich auch bis heute beibehalten habe. Das komplette Frequenzspektrum wird bei „Golden Ears“ erst mal in 3 Gruppen mit jeweils 5 Oktaven eingeteilt. Low (31-500Hz), Middle (250-4000Hz) und High (1kH-16kH). Als Soundquelle dient am Anfang erst mal ein „rosa Rauschen“. Alle Oktaven werden jeweils um 12dB in der jeweiligen Oktave angehoben. Die Übungen selber sind dann in Set’s mit jeweils 10 Frequenzen eingeteilt.
Begonnen wird damit, sich in der jeweiligen Gruppe das entsprechende Trainigsset anzuhören, um ein Gefühl für die jeweiligen Frequenzen zu entwickeln. Nachdem sich der Charakter der einzelnen Oktaven etwas eingeprägt hat, kann dazu übergegangen werden mit den eigentlichen Übungen zu beginnen. Jetzt werden in jedem Übungsset 10 Frequenzen vorgespielt, die es zu bestimmen gilt. Mittels einem speziellen Punktesystem kann jederzeit der Fortschritt kontrolliert werden.